Vielleicht liebe ich die vier Jahreszeiten gerade deshalb so sehr, weil ich sie als Kind nicht in dieser Vielfalt kannte.
Einen Teil meiner Kindheit verbrachte ich auf Kamtschatka. Dort schien der Winter oft endlos. Schnee, Kälte, lange Monate – und dann kam ein kurzer Sommer. Frühling und Herbst, wie ich sie später in Europa kennenlernte, waren kaum mehr als Übergänge.
Heute nehme ich diese Übergänge sehr bewusst wahr. Das erste helle Grün nach Wochen voller Grau. Einen Abend, an dem man plötzlich merkt, dass der Sommer begonnen hat. Dieses besondere Septemberlicht, das alles wärmer erscheinen lässt. Oder den ersten Schnee, der eine vertraute Landschaft innerhalb weniger Stunden vollkommen verändert.
Vielleicht haben Jahreszeiten für mich deshalb nie nur etwas mit Wetter zu tun. Sie verändern, wie wir schauen, wie wir uns bewegen, worauf wir Lust haben. Und manchmal verändern sie sogar, wonach wir uns sehnen.
In meinen Frauenbildern im Feminine Glamourism tauchen diese Stimmungen immer wieder auf. Manchmal ganz offensichtlich – durch Schnee, blühende Natur, Orangenbäume, Meer oder Herbstlaub. Manchmal viel subtiler, nur über Licht, Farbe und Atmosphäre.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind für mich keine vier festgelegten Themen. Eher vier verschiedene Möglichkeiten, auf das Leben zu schauen.
Etwas beginnt. Etwas wächst. Etwas erreicht seine Fülle. Etwas geht zu Ende. Und irgendwann beginnt wieder etwas Neues.
Genau darin liegt für mich die eigentliche Faszination der Jahreszeiten in der Kunst.
1. Warum die Jahreszeiten immer wieder in meine Bilder zurückkehren
Wenn ich über Jahreszeiten nachdenke, denke ich weniger an einen Kalender als an Veränderung.
Der Frühling beginnt oft fast unmerklich. Das Licht wird anders, bevor wirklich etwas blüht. Dann folgt diese intensive Phase des Sommers, in der alles gleichzeitig da zu sein scheint: Wärme, Farbe, Bewegung, Duft, Leben. Der Herbst bringt eine andere Energie. Die Natur wird noch einmal verschwenderisch schön, obwohl sie sich bereits zurückzieht. Und im Winter reduziert sich vieles auf wenige Farben, klare Formen und Stille.
Vielleicht wirkt gerade deshalb jede Jahreszeit so anders auf uns.
Mich interessiert diese Veränderung auch deshalb, weil sie etwas über unser eigenes Leben erzählt, ohne dass man daraus sofort eine Botschaft machen muss.
Es gibt Phasen, in denen Neues beginnt. Andere, in denen wir genießen können, was entstanden ist. Dann gibt es Zeiten, in denen wir etwas loslassen müssen, und solche, in denen scheinbar wenig passiert.
Die Natur wertet diese Phasen nicht.
Ein Baum hält den Winter nicht für ein Scheitern.
Dieser Gedanke gefällt mir.
In meinen Frauenbildern wird die Jahreszeit deshalb nicht nur zur Kulisse. Sie verändert die Figur, die Stimmung, manchmal auch den Blick auf die Frau selbst.
Ein Bild im Frühling fühlt sich anders an als ein Winterbild, obwohl vielleicht dieselbe Haltung, dieselbe Eleganz und dieselbe Bildsprache darin steckt.

2. Frühling – diese besondere Erwartung, bevor alles wirklich beginnt
Der Frühling berührt mich wahrscheinlich am unmittelbarsten.
Vielleicht liegt es an meiner Kindheit und an den langen Wintern, vielleicht einfach an dieser erstaunlichen Veränderung, die jedes Jahr wieder passiert und trotzdem nie selbstverständlich wirkt.
Ich mag besonders die ersten Wochen, in denen noch gar nicht viel zu sehen ist. Ein paar Knospen. Ein anderes Licht. Plötzlich hört man wieder Vögel. Dann kommt dieser eine warme Tag, an dem Menschen sofort draußen sitzen, obwohl es eigentlich noch viel zu kühl ist.
Frühling bedeutet für mich weniger perfekte Blütenpracht als Erwartung.
Etwas könnte beginnen.
Ein Gedanke. Eine Reise. Eine Beziehung. Vielleicht nur eine neue Lust, etwas zu verändern.
In der Kunst finde ich gerade diese noch unfertige Phase spannend. Ein Frühlingsbild muss deshalb für mich nicht voller rosa Blüten sein. Auch ein tiefer Blauton, Wasser, frisches Grün oder ein warmer Abend können dieses Gefühl tragen.
Mein Bild „Velvet Evenings and Orange Light“ empfinde ich genau so. Es zeigt keinen offensichtlichen Frühlingsgarten. Mich erinnert es vielmehr an diese ersten Abende, an denen man wieder draußen sitzen möchte. Die Natur ist zurück, das Licht bleibt länger, und plötzlich scheint der Sommer nicht mehr weit entfernt.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum frühlingshafte Bilder in einem Raum oft so leicht wirken. Nicht unbedingt hell oder zart, sondern offen.
Sie haben noch etwas vor sich.

3. Sommer – Fülle, Genuss und die Kunst, einen Moment nicht sofort wieder zu verlassen
Sommer ist für mich eine sehr sinnliche Jahreszeit.
Viele Motive, die seit Jahren in meiner Kunst auftauchen, gehören ganz selbstverständlich in diese Welt: Meer, Wein, Cafés, Reisen, Früchte, mediterrane Landschaften, lange Abende und Frauen, die sich Zeit nehmen.
Vielleicht male ich solche Szenen so gern, weil ich selbst besondere Orte und Genuss sehr schätze.
Nicht den Luxus als Statussymbol, sondern dieses Gefühl, dass ein Moment plötzlich vollkommen genügt.
Ein Glas Wein am Wasser. Ein Schattenplatz an einem heißen Tag. Der Geruch von Orangen oder Zitronen. Eine Frau, die irgendwo sitzt und gerade nichts erreichen muss.
Solche Situationen sehen auf den ersten Blick unspektakulär aus. Und trotzdem bleiben sie oft länger im Gedächtnis als vieles, was wesentlich größer geplant war.
Sommer bedeutet für mich auch Ernte
Bei Sommer denkt man schnell an Ferien, Sonne und Leichtigkeit. Mich interessiert aber noch etwas anderes: die Fülle.
Im Frühling beginnt etwas zu wachsen, im Sommer ist es plötzlich da.
Bei meinem Bild „Sweet Harvest“ ist dieser Gedanke ganz direkt sichtbar. Eine Frau steht zwischen Orangenbäumen und hält einen Korb voller Früchte. Natürlich kann man darin einfach eine mediterrane Szene sehen. Für mich steckt aber auch die Vorstellung darin, etwas zu ernten, das Zeit gebraucht hat.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Wir ernten auch Erfahrungen, Beziehungen, Entscheidungen und Dinge, für die wir lange gearbeitet haben.
Vielleicht gefällt mir deshalb gerade die Verbindung von Schönheit und Reife in solchen Sommerbildern. Sie erzählen nicht nur vom Anfang, sondern von einem Moment, in dem etwas vollständig geworden ist.
Und erstaunlicherweise male ich solche Motive besonders gern im Winter.
Wenn draußen alles grau ist, entstehen auf meiner Leinwand manchmal Meer, Orangen, warme Hauttöne und tiefe Blautöne. Vielleicht ist Malerei auch eine Möglichkeit, für einige Stunden in eine andere Jahreszeit zu wechseln.
Ein sommerliches Original kann genau diese Wirkung später in einem Raum behalten.

4. Herbst – warum Vergänglichkeit manchmal besonders schön aussieht
Der Herbst hat eine merkwürdige Eigenschaft: Er zeigt sehr offen, dass etwas zu Ende geht, und macht daraus gleichzeitig ein Fest der Farben.
Ich glaube, genau diese Spannung fasziniert mich.
Orange, Rostrot, Braun, Gold, dunkles Grün – die Natur wirkt fast verschwenderisch, obwohl sie sich bereits auf den Winter vorbereitet.
Vielleicht schauen wir im Herbst auch deshalb genauer hin.
Wir wissen, dass diese Farben nicht lange bleiben.
In meinem Bild „Where Time Slows“ sitzt eine Frau mit einer Tasse Kaffee vor einem Fenster. Draußen leuchten die Bäume in warmen Herbsttönen. Eigentlich passiert fast nichts. Gerade das mag ich daran.
Es ist eine Szene des Innehaltens.
Der Sommer ist vorbei. Die Tage werden kürzer. Man zieht sich ein wenig zurück, nimmt wieder einen Mantel mit, sitzt länger in Cafés und sieht die Welt vielleicht etwas langsamer.
Früher hätte ich den Herbst wahrscheinlich stärker mit Abschied verbunden. Heute sehe ich darin genauso sehr Reife.
Nicht alles, was endet, ist ein Verlust.
Manches ist einfach vollständig geworden.
Vielleicht liegt darin auch etwas Beruhigendes.
Herbstbilder können deshalb eine besondere Tiefe haben. Nicht weil sie melancholisch sein müssen, sondern weil Wärme und Vergänglichkeit gleichzeitig darin vorkommen.
Gerade in einem modernen Raum wirken solche Farben oft sehr stark. Sie bringen etwas Erdiges, Sinnliches hinein, ohne dekorativ sein zu müssen.

5. Winter – stille Straßen, warmes Licht und eine besondere Eleganz
Winter kenne ich seit meiner Kindheit sehr gut. Vielleicht sehe ich ihn deshalb weniger romantisch als viele Menschen. Schnee kann wunderschön sein, aber ein langer Winter kann auch anstrengend werden.
Trotzdem fasziniert mich bis heute, wie stark Schnee eine vertraute Umgebung verändern kann. Farben werden leiser, Konturen klarer, Geräusche gedämpfter. Eine Straße, an der man sonst achtlos vorbeigeht, bekommt plötzlich eine ganz andere Atmosphäre.
Dabei denke ich oft auch an meine Geburtsstadt St. Petersburg. An breite Straßen, historische Fassaden, Licht in den Fenstern und diese besondere Eleganz, die eine winterliche Stadt entwickeln kann. Aber meine Winterbilder zeigen für mich keinen ganz bestimmten Ort. In ihnen können genauso gut Erinnerungen an Paris, Baden-Baden oder eine andere elegante europäische Stadt mitschwingen.
Mich interessiert eher eine Stimmung: eine Frau, die durch eine kühle Stadt geht, warmes Licht hinter Fenstern, vielleicht ein Café in der Nähe und dieses Gefühl, dass draußen alles etwas stiller geworden ist.
Mein Bild „Winter Lights“ trägt genau diese Atmosphäre. Die Farbwelt ist kühl, im Hintergrund leuchten Straßenlaternen. Gerade dieser Gegensatz gefällt mir. Je kühler die Umgebung wird, desto bewusster nehmen wir Wärme wahr – ein Fensterlicht, eine beleuchtete Fassade, ein Café oder einfach die Nähe eines anderen Menschen.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum Winterbilder für mich nie nur von Kälte erzählen. Sie haben etwas Ruhiges und zugleich sehr Elegantes. Die Welt wirkt reduzierter, und dadurch bekommen einzelne Dinge plötzlich mehr Gewicht.
Und irgendwo bleibt immer der Gedanke, dass diese Stille nicht endgültig ist. Unter Schnee und kahlen Ästen beginnt längst wieder etwas, das wir noch nicht sehen können.
Der nächste Frühling kommt.
Das finde ich am Kreislauf der Jahreszeiten vielleicht am tröstlichsten: Nichts beginnt vollkommen neu, aber vieles kann wieder sichtbar werden.

6. Warum ich manchmal im Winter den Sommer male – und im August Schnee
Ich male erstaunlich oft nicht das, was gerade draußen vor meinem Fenster geschieht.
Mitten im Winter bekomme ich Lust auf sommerliche Szenen. Orangen, Meer, warme Abende, tiefes Blau.
Und an einem sehr heißen Tag kann plötzlich ein Wintermotiv interessant werden.
Vielleicht brauche ich dann genau das Gegenteil.
Mich fasziniert dieser Gedanke auch für Räume.
Ein Gemälde muss nicht die Umgebung bestätigen.
Es kann ihr etwas hinzufügen, das gerade fehlt.
Ein sommerliches Frauenbild kann an einem grauen Januartag eine ganz andere Wirkung entfalten als im Juli. Es erinnert vielleicht an Reisen, Wärme oder lange Abende und schafft damit eine Art Gegenwelt.
Umgekehrt kann ein Winterbild in einem hellen, warmen Raum sehr elegant wirken. Die Klarheit der Farben, Schnee, Dunkelblau oder Grau bringen Ruhe hinein.
Auch ein Herbstbild kann im Frühling spannend sein, gerade weil seine warmen, tiefen Farben einen Kontrast zur Leichtigkeit draußen bilden.
Ich finde diese Gegensätze interessanter als die Vorstellung, dass alles perfekt zusammenpassen sollte.
Vielleicht gilt das überhaupt für Kunst.
Ein Bild muss nicht immer das zeigen, was wir bereits haben.
Manchmal lieben wir es gerade deshalb, weil es etwas in unser Leben bringt, das dort gerade nicht vorhanden ist.

7. Welche Jahreszeit möchtest du in dem Raum spüren?
Bei der Auswahl eines Originalgemäldes geht es nicht immer zuerst um ein bestimmtes Motiv.
Manchmal suchen Menschen eher eine Atmosphäre.
Ein Raum wirkt vielleicht kühl, obwohl er sehr schön eingerichtet ist. Oder er braucht etwas Lebendiges, ohne noch mehr Dekoration zu bekommen.
Dann kann die Jahreszeitenstimmung eines Bildes überraschend viel verändern.
Ein frühlingshaftes Frauenbild wirkt oft leicht und offen. Nicht zwingend wegen heller Farben, sondern weil es etwas von Aufbruch und Bewegung in sich trägt.
Sommermotive haben häufig mehr Wärme und Sinnlichkeit. Sie erinnern an Reisen, Meer, Genuss und dieses Gefühl, dass man Zeit hat.
Herbstbilder bringen Tiefe. Warme, dunklere Farben können einen Raum ruhiger, erwachsener und vielleicht auch etwas geheimnisvoller wirken lassen.
Winterbilder besitzen dagegen oft Klarheit. Besonders kühle Farbwelten, Schnee und starke Hell-Dunkel-Kontraste können sehr elegant sein.
Aber das sind nur Tendenzen.
Ich würde nie ein Bild auswählen, weil eine Farbtheorie sagt, dass es passen müsste.
Ein Original muss etwas auslösen.
Manchmal ist es ein Motiv. Manchmal eine Farbe. Und manchmal kann man überhaupt nicht erklären, warum man immer wieder zu genau diesem Bild zurückkehrt.
Gerade dann wird es interessant.
➤ Verfügbare Originalgemälde entdecken

8. Wenn eine Jahreszeit mit einer persönlichen Erinnerung verbunden ist
Eine Jahreszeit kann viel mehr sein als eine Vorliebe für warmes oder kaltes Wetter.
Manche Menschen verbinden bestimmte Monate mit einem wichtigen Teil ihres Lebens.
Vielleicht wurde jemand im Frühling geboren und liebt seit jeher genau diese Zeit.
Vielleicht fand eine Hochzeit im Herbst statt, und das Licht, die Farben und die Stimmung dieses Tages sind bis heute präsent.
Sommer kann mit einer bestimmten Reise verbunden sein. Mit einem Ort am Meer, zu dem man immer wieder zurückkehrt. Mit Italien, Südfrankreich oder einem ganz privaten Lieblingsplatz.
Winter wiederum kann an eine Heimat, eine Kindheit oder besondere Reisen erinnern.
Ich finde diese Ebene bei Kunstgeschenken besonders schön.
Ein Original muss eine Erinnerung nicht wörtlich illustrieren.
Im Gegenteil.
Oft reicht eine Atmosphäre.
Eine Frau unter Orangenbäumen kann für jemanden eine ganze Lebensphase tragen.
Ein verschneiter Boulevard erinnert vielleicht an Paris im Winter.
Ein warmes Herbstbild an einen bestimmten Geburtstag oder an einen Ort, an dem sich etwas verändert hat.
So entsteht ein Geschenk, dessen Bedeutung nicht jedem sofort erklärt werden muss.
Vielleicht versteht sie nur der Mensch, für den es bestimmt ist.
Gerade darin liegt für mich etwas sehr Persönliches.
➤ Mehr über Originalkunst als besonderes Geschenk erfahren
➤ Mehr zur Auswahl eines Originalgemäldes

9. Wenn die Jahreszeit zur Bühne wird
In meinen Bildern bilden Frühling, Sommer, Herbst oder Winter oft eine Bühne, auf der die Frau erscheint.
Die Jahreszeit verändert das Licht, die Farben, die Umgebung – und damit auch die Wirkung der Figur. Eine Frau in einer verschneiten Stadt erzählt eine andere Geschichte als dieselbe Art von Frauenfigur zwischen Orangenbäumen oder vor leuchtendem Herbstlaub.
Mich interessiert genau diese Verbindung.
Denn Jahreszeiten wirken nicht nur auf Landschaften. Sie wirken auch auf uns.
Hast du schon einmal beobachtet, wie sich deine Stimmung im Laufe eines Jahres verändert? Was macht der erste warme Frühlingstag mit dir? Was empfindest du an einem langen Sommerabend? Was löst dieses besondere Herbstlicht aus? Und wie fühlst du dich im Winter, wenn die Tage kürzer werden und das Leben sich stärker nach innen verlagert?
Bei mir verändern die Jahreszeiten auch, worauf ich beim Malen Lust habe. Manchmal zieht mich das Helle und Erwartungsvolle des Frühlings an, manchmal die Fülle des Sommers oder die warmen, tiefen Farben des Herbstes. Und dann gibt es diese winterlichen Szenen mit Schnee, dunklem Blau und warmem Licht in den Fenstern, die eine ganz andere Stimmung in sich tragen.
Im Feminine Glamourism bleibt die Frau dabei im Mittelpunkt. Doch die Welt um sie herum gibt ihr einen anderen Klang.
Der Frühling kann etwas Erwartungsvolles in ein Bild bringen. Der Sommer mehr Sinnlichkeit und Fülle. Herbstfarben können eine Szene ruhiger und nachdenklicher wirken lassen, während der Winter oft etwas Klares, Elegantes und manchmal auch Geheimnisvolles besitzt.
Das sind keine festen Regeln. Gerade das finde ich spannend.
Manchmal erzählt ein Bild seine Jahreszeit sofort. Bei anderen ist sie nur eine Ahnung – im Licht, in einer Farbe, in einem Baum oder in der Kleidung der Frau.
Vielleicht erkennen wir uns deshalb in manchen dieser Bilder so unmittelbar wieder. Nicht unbedingt, weil wir genau diesen Ort kennen, sondern weil wir dieses Gefühl kennen.
➤ In meinem Artikel "Originalkunst für Wohnräume – wie Kunst einem Zuhause Persönlichkeit gibt" erfährst du mehr dazu.
10. Häufige Fragen zu Jahreszeiten in der Kunst
Was symbolisieren die vier Jahreszeiten in der Kunst?
Die vier Jahreszeiten werden häufig mit verschiedenen Phasen des Lebens verbunden. Frühling kann für Neubeginn und Wachstum stehen, Sommer für Fülle und Lebensfreude, Herbst für Reife und Veränderung und Winter für Rückzug, Klarheit und Erneuerung. Diese Bedeutungen sind für mich aber keine festen Regeln. Ein Bild darf immer auch eine ganz persönliche Bedeutung entwickeln.
Welche Bedeutung hat der Frühling in einem Gemälde?
Frühling kann Hoffnung, Aufbruch und neue Möglichkeiten ausdrücken. Das muss nicht nur über Blüten oder Pastelltöne geschehen. Auch Licht, Wasser, frisches Grün oder eine bestimmte Offenheit in der Komposition können eine frühlingshafte Stimmung erzeugen.
Was kann ein Herbstbild ausdrücken?
Herbstbilder verbinden oft Wärme mit Vergänglichkeit. Genau diese Spannung macht sie interessant. Für mich kann Herbst sowohl Loslassen als auch Reife bedeuten – und das bewusste Wahrnehmen eines Moments, weil man weiß, dass er nicht bleibt.
Warum wirken Winterbilder häufig so ruhig?
Schnee und winterliche Farbwelten reduzieren visuelle Reize. Dadurch werden Formen und Kontraste stärker. Gleichzeitig kann ein kleines warmes Licht in einer kühlen Umgebung besonders intensiv wirken.
Kann ein Sommerbild auch in einem sehr modernen Interior funktionieren?
Ja. Entscheidend ist weniger das Thema als die Komposition, Farbwelt und Wirkung des Gemäldes. Ein sommerliches Motiv muss nicht wie Urlaubsdekoration aussehen. In einem starken Original kann Sommer auch über Farbe, Licht und Atmosphäre vermittelt werden.
Kann ein Gemälde eine persönliche Jahreszeit oder Erinnerung aufgreifen?
Ja. Eine bestimmte Jahreszeit kann Ausgangspunkt für ein vorhandenes Original oder auch für eine individuelle Auftragsarbeit sein. Dabei muss die Erinnerung nicht wörtlich dargestellt werden. Oft reichen Farben, Natur, Licht oder ein bestimmter Ort, um eine persönliche Verbindung entstehen zu lassen.
Eignet sich ein Jahreszeiten-Gemälde als besonderes Geschenk?
Besonders dann, wenn die Jahreszeit mit einem Geburtstag, einer Hochzeit, einer Reise oder einem anderen wichtigen Lebensmoment verbunden ist. Ein Original kann diese Erinnerung auf eine sehr subtile Weise aufnehmen und dadurch persönlicher wirken als ein klassisches Geschenk.
Wo finde ich Originalgemälde mit Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterstimmung?
In meiner Galerie findest du handgemalte Frauenbilder aus meinem Feminine Glamourism mit unterschiedlichen Natur- und Jahreszeitenstimmungen. Da viele Werke bereits in privaten Sammlungen sind, kannst du mich auch direkt nach aktuell verfügbaren Originalen fragen.
11. Vielleicht haben wir gar nicht nur eine Lieblingsjahreszeit
Früher hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass ich mich entscheiden müsste.
Heute bin ich mir da nicht mehr sicher.
Ich liebe den Frühling besonders, wenn der Winter lang war. Im Sommer genieße ich diese Fülle und die Leichtigkeit, die das Leben manchmal bekommt. Im Herbst mag ich das Licht und die Farben, und irgendwann freue ich mich tatsächlich wieder auf die Ruhe des Winters.
Vielleicht brauchen wir nicht eine Lieblingsjahreszeit.
Vielleicht brauchen wir unterschiedliche Stimmungen zu unterschiedlichen Zeiten.
Auch deshalb entstehen meine Bilder nicht nach einem saisonalen Plan.
Manchmal möchte ich mitten im Winter Sommer malen.
Manchmal male ich Schnee, obwohl draußen die Hitze steht.
Denn letztlich interessiert mich nicht, welcher Monat auf dem Kalender steht.
Mich interessiert, welche Atmosphäre ein Bild bewahrt – und was sie in einem Menschen auslöst.
Welche Jahreszeit fühlt sich für dich nach einem Teil deines Lebens an?
Einige meiner Frauenbilder mit Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterstimmung sind aktuell als Original erhältlich. Andere befinden sich bereits in privaten Sammlungen.
Wenn dich eine bestimmte Jahreszeit, Farbwelt oder Erinnerung besonders anspricht, zeige ich dir gern passende verfügbare Werke.
➤ Originalgemälde entdecken
➤ Persönliche Beratung anfragen: info@ekaterina-more.com



