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Rheinische Post - "Ekaterina Moré und die Frauen"

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Rheinische Post – “Ekaterina Moré und die Frauen”
Ein Artikel von Monika Götz

Die Strümper Malerin mit russischen Wurzeln entwarf Kollektionen für Rosenthal und Ritzenhoff. Am Checkpoint Charly bemalte Sie ein Stück Berliner Mauer. Jetzt eröffnet Sie eine Ausstellung im GOP Varieté-Theater Essen

Frauen stehen bei Ekaterina Moré ganz hoch im Kurs: "Die Frau erscheint mit besonders stark, wenn sie ganz weiblich ist." derartige Aussagen untermauert die Künstlerin mit ihrer Malerei. In ihren meist großformatigen Bildern setzt sie die Frau in Szene, betont ihre Sinnlichkeit, ihre Schönheit und nutzt damit künstlerisch die Gelegenheit, ihre eigene Sicht auf die Frau in ihren unterschiedlichen Facetten zu präsentieren. "Frauen sind von Natur aus ein kommunikatives Bindeglied der Gesellschaft. Deshalb möchte ich positive Impulse transportieren", sagt Ekaterina Moré.

Die 1979 in St. Petersburg geborene Künstlerin lebt und arbeitet seit Mitte 2012 in Strümp. "Ich liebe die Mischung von dörflicher und städtischer Atmosphäre", ist die Mutter einer 14-jährigen Schülerin des Mataré-Gymnasiums begeistert. Mit der Kunst ist sie seit ihrer Kindheit verbunden. Schnell fand sie nach ihrem Umzug im Jahr 1996 nach Deutschland zu ihrer eigenen individuellen Ausdrucksform. Und hatte damit umgehend Erfolg. Ihre Arbeiten sind nicht nur bei Kunstsammlern und in den renommierten Galerien Europas vertreten. Auch Firmen wie Rosenthal oder Ritzenhoff wurden auf Ekaterina Moré und ihre Motive aufmerksam. So wurde sie beauftragt, einige Kollektionen zu entwerfen.

Durch ihre Mitarbeit entstand 2012 das Projekt "Colorful Emotions: Art in Glass" mit handbemalten Kunstobjekten und Glastüren: "Hier sind Kunst und Design zu einer farbintensiven Einheit verschmolzen" Weltweit tätige Hersteller von Taschen, Schmuck oder mode fragen bei der Meerbuscher Künstlerin an.

In Berlin beispielsweise ist die Bar des Maritim-Hotels mit ihren Arbeiten ausgestattet, und am Checkpoint Charlie ist öffentlich eine Fläche der Mauer zu sehen, auf der Ekaterina Moré Frauen zum Theme "Feuer & Wasser" dargestellt hat. Aber die Künstlerin bringt sich auch gern karitativ ein. Beispielhaft dafür ist die Ausstellung "Magic Moments", die am 31. Januar im Foyer des GOP Varieté-Theaters in Essen eröffnet wird. Deren kompletter Erlös geht an die Stiftung Wundertüte.

Grundsätzlich bestechen Ekaterina Morés farbenfrohe Bilder durch Sinnlichkeit und eine gewisse Erotik: "Das Sujet Frau beschäftigt mich nachhaltig und ist für mich ein Symbol der weiblichen Urkraft." In gewisser Weise präsentiert sie die Frau als Ikone - natürlich in leuchtenden Farben. "mein beruf ist meine große Leidenschaft. Über die Kunst erfahre ich mich selber und trete in Kontakt zu vielen interessanten Menschen", erklärt Ekaterina Moré ihre positive Ausstrahlung und auch die ihrer Arbeiten.

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