Kubismus vs. Flowismus – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ekaterina More vor ihren Bildern – stilisierte Frauenporträts als Ausdruck von Weiblichkeit, Intuition und innerer Stärke.

Kubismus und Flowismus verändern beide die sichtbare Wirklichkeit, aber sie tun es auf sehr unterschiedliche Weise. Der wichtigste Unterschied liegt für mich in der Behandlung der Form: Der Kubismus arbeitet häufig mit Fragmentierung, geometrischer Neuordnung und mehreren Perspektiven, während im Flowismus Verbindung, Rhythmus und fließende Bewegung im Mittelpunkt stehen.

Dabei sind die beiden Stile keine direkten Gegenpole. Der Kubismus gehört zu den bedeutenden Kunstbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Flowismus ist dagegen meine eigene zeitgenössische Bildsprache, die sich aus verschiedenen künstlerischen Einflüssen und meiner persönlichen Entwicklung herausgebildet hat.

Gerade diese Beziehung finde ich spannend. Ein Einfluss muss schließlich nicht dazu führen, dass man einen Stil übernimmt. Manchmal öffnet er zunächst nur eine Tür – und Jahre später entwickelt sich daraus etwas ganz anderes.

In diesem Artikel möchte ich deshalb Kubismus und Flowismus konkret miteinander vergleichen: in ihrer Auffassung von Form, Perspektive, Linie, Farbe, Bewegung und Figur. Gleichzeitig geht es um die Frage, was aus einer frühen künstlerischen Inspiration bleiben kann, wenn daraus irgendwann eine eigene Bildsprache entsteht.

1. Was sind Kubismus und Flowismus?

Dora Maar im kubistischen Porträt von Pablo Picasso – symbolisch für Fragmentierung weiblicher Identität in der klassischen Moderne.

Was ist Kubismus?

Der Kubismus entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ist vor allem mit Pablo Picasso und Georges Braque verbunden. Er löste sich von der klassischen Vorstellung, Gegenstände und Menschen aus einer einzigen Perspektive abzubilden.

Formen wurden vereinfacht, geometrisiert, zerlegt und neu zusammengesetzt. Unterschiedliche Ansichten konnten gleichzeitig in einem Bild erscheinen. Dadurch entstand eine neue Vorstellung von Raum und Darstellung.

Für meine eigene Entwicklung war besonders diese Freiheit wichtig.

Der Kubismus zeigte mir, dass ein Bild nicht einfach wiederholen muss, was das Auge sieht. Ein Künstler kann Proportionen verändern, Perspektiven verschieben und eine eigene bildnerische Wirklichkeit entstehen lassen.

Das klingt heute selbstverständlich. Als ich diese Werke zum ersten Mal intensiv betrachtete, war diese Erkenntnis für mich alles andere als selbstverständlich.

Was ist Flowismus?

Flowismus ist die Bezeichnung, die ich für meine eigene zeitgenössische Bildsprache entwickelt habe.

Im Mittelpunkt stehen fließende Linien, Rhythmus, Bewegung und die Verbindung einzelner Formen miteinander. Figuren, Farbflächen und ornamentale Elemente sollen nicht wie voneinander getrennte Teile wirken, sondern in einen größeren Zusammenhang eingebunden sein.

Auch klare Konturen, abstrahierte Formen und kräftige Farben gehören dazu. Entscheidend ist für mich jedoch weniger, wie weit sich eine Form verändern oder auseinandernehmen lässt.

Mich interessiert stärker, wie die einzelnen Elemente miteinander in Beziehung treten.

Eine Linie kann eine Figur aufnehmen und sich in einer Pflanze fortsetzen. Farbflächen können sich wiederholen oder aufeinander reagieren. Der Blick soll nicht an einer einzelnen Stelle stehen bleiben, sondern durch das Bild geführt werden.

Genau darin liegt für mich der wichtigste Unterschied zum Kubismus.


Zwei flowistische Frauenporträts von Ekaterina More, inspiriert vom Kubismus, mit fließenden Formen und leuchtenden Farben.

2. Der zentrale Unterschied: Zerlegung oder Verbindung?

Der Kubismus untersucht Form häufig dadurch, dass er sie zerlegt und anschließend neu ordnet. Ein Gegenstand oder eine Figur kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und in einer neuen Struktur zusammengesetzt werden. So entstehen Spannungen zwischen Flächen, Kanten und Perspektiven.

Im Flowismus gehe ich von einer anderen Frage aus.

Mich interessiert, was zwischen den Formen geschieht.

Wie kann eine Linie in die nächste übergehen? Wie können Farbflächen aufeinander reagieren? Wie entsteht aus einzelnen Elementen ein Rhythmus, der das ganze Bild zusammenhält?

Das bedeutet nicht, dass Flowismus weich oder vollkommen harmonisch sein muss. Auch hier gibt es Kontraste, starke Konturen und Spannungen. Gerade diese Gegensätze können ein Bild lebendig machen.

Aber ich möchte, dass sie Teil eines größeren Zusammenhangs bleiben.

Vielleicht lässt sich der Unterschied deshalb so zusammenfassen: Im Kubismus wird Form häufig untersucht, indem sie aufgebrochen und neu organisiert wird. Im Flowismus interessiert mich stärker, wie Formen miteinander verbunden bleiben und sich gegenseitig weiterführen.


Flowistisches Gemälde einer liegenden Frau mit roten Rosen – Symbol für Weiblichkeit, Sinnlichkeit und emotionale Tiefe.

3. Perspektive und Raum

Die Mehrperspektivität gehört zu den wichtigsten Ideen des Kubismus.

Ein Objekt kann gleichzeitig von vorne und von der Seite sichtbar werden. Unterschiedliche Blickwinkel werden miteinander verbunden, wodurch die klassische Zentralperspektive ihre bisherige Bedeutung verliert.

Der Bildraum wird dadurch neu gedacht.

Im Flowismus spielt Perspektive für mich eine andere Rolle. Ich versuche nicht in erster Linie, mehrere Ansichten eines Gegenstands gleichzeitig zu zeigen. Wichtiger ist mir die Bewegung innerhalb der gesamten Komposition.

Räumlichkeit kann durch Überlagerungen entstehen, durch Farbe oder durch Linien, die einzelne Bereiche des Bildes miteinander verbinden. Eine Figur kann abstrahiert oder verändert erscheinen, ohne dass dahinter unbedingt die Idee der Mehrperspektivität steht.

Der Raum entsteht vielmehr aus Beziehungen.

Zwischen vorne und hinten, zwischen Figur und Umgebung, zwischen Linie und Fläche.


4. Linie und Form

Bei Linie und Form werden die Unterschiede besonders sichtbar.

Kubistische Werke arbeiten häufig mit geometrischen Flächen und klaren, konstruktiven Gliederungen. Gerade im analytischen Kubismus entstehen komplexe Strukturen, in denen einzelne Formen aufgebrochen und ineinander verschachtelt erscheinen.

Im Flowismus ist die Linie für mich weniger konstruktiv als beweglich.

Sie kann sich durch das gesamte Bild ziehen, einen Körper aufnehmen, in eine Pflanze oder ein ornamentales Element übergehen und sich an einer anderen Stelle wiederfinden.

Hier spielt neben dem Kubismus auch der Jugendstil eine wichtige Rolle für meine Entwicklung. Seine organischen, fließenden Linien haben mich immer fasziniert – gerade weil sie nicht nur etwas umranden, sondern selbst zu einem tragenden Teil des Bildes werden können.

Im Flowismus ist die Linie deshalb nicht nur Grenze.

Sie verbindet.

Sie führt weiter.

Und manchmal entsteht gerade aus diesem Weiterführen das Gefühl, dass ein Bild trotz vieler einzelner Formen als Ganzes wahrgenommen wird.

Drei Frauenporträts im Stil von Ekaterina More mit kubistisch inspirierten Hintergründen und moderner Farbkomposition.

5. Welche Rolle spielt Farbe?

Beim Kubismus lässt sich die Rolle der Farbe nicht pauschal beschreiben.

Im frühen analytischen Kubismus war die Farbpalette häufig eher reduziert. Braun-, Grau- und Ockertöne unterstützten die Konzentration auf Form, Struktur und räumliche Zerlegung. In späteren kubistischen Entwicklungen wurde Farbe wesentlich freier und teilweise sehr intensiv eingesetzt.

Deshalb wäre es falsch, Kubismus grundsätzlich mit zurückhaltender oder kühler Farbigkeit gleichzusetzen.

Im Flowismus gehört Farbe für mich von Anfang an zu den wichtigsten Ausdrucksmitteln.

Sie strukturiert das Bild, verbindet verschiedene Bereiche miteinander und beeinflusst stark die Stimmung. Manchmal entstehen intensive Kontraste, an anderen Stellen wiederholen sich Farbtöne und führen den Blick fast unmerklich weiter.

Farbe beschreibt dabei nicht nur einen Gegenstand.

Sie kann selbst Rhythmus erzeugen.

Und sie kann zwei Formen miteinander verbinden, obwohl diese zunächst nichts miteinander zu tun haben.


6. Bewegung und Rhythmus

Vielleicht zeigt sich meine eigene Richtung an diesem Punkt am deutlichsten.

Kubistische Bilder können eine sehr starke innere Dynamik entwickeln. Sie entsteht häufig durch gegeneinandergestellte Flächen, wechselnde Perspektiven und die Spannung innerhalb der Konstruktion.

Im Flowismus entsteht Bewegung für mich stärker durch Fortsetzung.

Eine Linie taucht an anderer Stelle wieder auf. Eine Farbe findet eine Antwort in einem anderen Bereich des Bildes. Formen greifen ineinander oder entwickeln sich weiter.

Der Blick soll wandern können.

Nicht schnell und nicht unbedingt in einer vorgegebenen Reihenfolge. Mir geht es eher um das Gefühl, dass die einzelnen Bereiche miteinander verbunden bleiben.

Genau deshalb wurde der Begriff „Flow“ für meine Arbeit irgendwann interessant.

Ich meine damit nicht Bewegung im Sinne von Geschwindigkeit.

Mich interessiert der Zusammenhang, der entsteht, wenn viele einzelne Elemente einander aufnehmen und weiterführen.

Künstlerin Ekaterina More mit flowistischen Werken, inspiriert von Kubismus und Jugendstil – Ausdruck moderner Weiblichkeit.

7. Welche Rolle spielt die Figur?

Die Figur ist in vielen meiner Arbeiten wichtig, aber nicht unbedingt als Porträt einer konkreten Person.

Gerade die weibliche Figur ist für mich häufig eine Symbolfigur. Sie kann für Weiblichkeit, innere Zustände, Sinnlichkeit, Stärke, Ruhe oder Verbundenheit stehen.

Im Flowismus soll sie deshalb nicht isoliert vor einem Hintergrund erscheinen. Konturen, Haare, Kleidung, Pflanzen und andere Formen können miteinander verbunden werden und Teil desselben Rhythmus werden.

Die Figur bleibt sichtbar, gleichzeitig gehört sie zu einem größeren Zusammenhang.

Das unterscheidet diese Arbeiten auch von einer klassischen Porträtauffassung. Mich interessiert weniger die individuelle Identität einer dargestellten Person als das, wofür eine weibliche Figur stehen kann.

Wenn dich speziell meine Auseinandersetzung mit Frauenbildern und kubistischen Einflüssen interessiert, gehe ich darauf in einem eigenen Artikel ausführlicher ein:

 ➤ Kubistische Frauenbilder – moderne Frauenporträts

Dort geht es gezielt um weibliche Symbolfiguren, meine Sicht auf Weiblichkeit und die Frage, wie sich kubistische Einflüsse in meinen Frauenbildern verändert haben.


8. Was haben Kubismus und Flowismus gemeinsam?

Trotz aller Unterschiede gibt es einen wichtigen gemeinsamen Ausgangspunkt: Beide lösen sich von der Vorstellung, Kunst müsse die sichtbare Wirklichkeit möglichst genau wiedergeben.

Proportionen dürfen verändert werden, Figuren müssen nicht anatomisch korrekt erscheinen, und auch Farbe kann sich von dem lösen, was wir tatsächlich vor uns sehen. Das Bild folgt damit nicht mehr ausschließlich der äußeren Realität, sondern entwickelt seine eigene innere Logik.

Für meinen eigenen Weg war genau diese Freiheit entscheidend.

Der Kubismus hat mir früh gezeigt, dass künstlerische Regeln nicht nur befolgt, sondern auch bewusst verlassen werden können. Ich musste mich nicht entscheiden, ob ein Körper exakt richtig proportioniert oder eine Perspektive vollkommen korrekt ist, wenn das Bild etwas anderes verlangte.

Diese Freiheit ist geblieben.

Im Flowismus habe ich daraus jedoch eine andere Richtung entwickelt. Mich interessierte zunehmend weniger die Zerlegung einzelner Formen als die Beziehung zwischen ihnen.

Darin liegt für mich heute sowohl die Verbindung als auch der Unterschied.

👉 Mehr über Flowismus entdecken:

 ➤ Artikel: "Flow trifft Flowismus: Der Weg zu kreativer Leichtigkeit"


Frau im gelben Kleid in flowistischer Komposition – moderne Darstellung von Ruhe, Genuss und femininer Symbolik.

9. Kubismus und Flowismus auf einen Blick

Im direkten Vergleich liegt der wichtigste Unterschied für mich weniger in einzelnen Stilmitteln als in der Richtung, in die sie führen.

Der Kubismus löste die klassische Perspektive auf, geometrisierte Formen und zeigte, dass ein Bild nicht an eine einzige sichtbare Ansicht gebunden sein muss. Im Flowismus nutze ich diese Freiheit anders: Linien, Flächen und Farben sollen miteinander verbunden bleiben und einen Rhythmus entwickeln, der durch das gesamte Bild führt.

Auch die Linie erfüllt eine andere Aufgabe. Im Kubismus wirkt sie häufig konstruktiv und gliedernd, während sie im Flowismus stärker in Bewegung gerät und Übergänge schafft. Ähnlich ist es mit der Figur: Sie kann im Kubismus geometrisch aufgelöst und neu zusammengesetzt werden; im Flowismus wird sie häufig symbolisch in einen größeren Zusammenhang aus Farbe, Linie und Bewegung eingebunden.

Vielleicht lässt sich der Unterschied deshalb am einfachsten so beschreiben:

Der Kubismus fragt, wie Form und Raum neu gedacht werden können. Im Flowismus frage ich, wie unterschiedliche Formen miteinander in einen Fluss geraten können.

Deshalb verstehe ich den Flowismus nicht als Gegenentwurf zum Kubismus. Die beiden Bildsprachen stellen unterschiedliche Fragen – und genau darin liegt für mich ihre interessanteste Verbindung.

10. Hat sich Flowismus aus dem Kubismus entwickelt?

Nicht direkt.

Der Kubismus war einer meiner frühen künstlerischen Einflüsse, aber Flowismus entstand später aus mehreren Erfahrungen und Interessen.

Neben der Freiheit kubistischer Formensprache spielen für mich auch Jugendstil, organische Linien, Bewegung, Farbe und meine eigene künstlerische Entwicklung eine wichtige Rolle.

Deshalb würde ich Flowismus nicht als Weiterentwicklung des Kubismus bezeichnen.

Bestimmte Freiheiten, die mich am Kubismus fasziniert haben, leben darin weiter. Die Fragestellung hat sich jedoch verändert.

Aus der Frage, wie sich Form neu denken lässt, wurde für mich irgendwann eine andere:

Wie können unterschiedliche Formen miteinander verbunden werden, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren?

Genau aus dieser Suche entwickelte sich meine Vorstellung von Flowismus.

Wenn dich interessiert, wie meine frühe Begegnung mit dem Kubismus diesen Weg beeinflusst hat, erzähle ich darüber ausführlicher hier:

➤ Artikel: "Wie mich Kubismus inspiriert hat – Von Picasso zu meinem Flowismus"


11. Warum mir dieser Unterschied heute wichtig ist

Wenn ich meine Arbeiten heute betrachte, interessiert mich eigentlich weniger, welchem historischen Stil sie am nächsten stehen.

Wichtiger ist mir, welche Haltung dahinterliegt.

Der Kubismus hat mir früh eine große Freiheit gezeigt. Ich habe verstanden, dass Kunst nicht an die sichtbare Wirklichkeit gebunden ist und dass ein Bild seinen eigenen Regeln folgen darf.

Im Flowismus beschäftigt mich heute stärker die Frage, wie Verbindungen entstehen.

Zwischen Linien und Farben, zwischen Figur und Umgebung, zwischen einzelnen Teilen einer Komposition.

Vielleicht auch zwischen dem Bild und dem Menschen, der davorsteht.

Gerade deshalb sehe ich den Kubismus nicht als etwas, von dem ich mich irgendwann abgrenzen oder das ich überwinden musste.

Er war ein wichtiger Ausgangspunkt.

Flowismus entstand daraus aber nicht durch Ablehnung. Eher durch Weiterdenken und durch die Frage, welche Richtung für meine eigene Kunst irgendwann richtig wurde.


Häufige Fragen zu Kubismus und Flowismus

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Kubismus und Flowismus?

Der Kubismus arbeitet häufig mit Fragmentierung, geometrischer Neuordnung und mehreren Perspektiven. Im Flowismus stehen für mich stärker Verbindung, Rhythmus und fließende Bewegung im Mittelpunkt. Linien, Farben und Formen sollen miteinander reagieren und einen größeren Zusammenhang bilden.

Hat sich Flowismus aus dem Kubismus entwickelt?

Nicht direkt. Der Kubismus war einer meiner frühen künstlerischen Einflüsse, aber Flowismus entstand aus mehreren Quellen. Dazu gehören auch Jugendstil, organische Linien, Farbe, Bewegung und meine eigene künstlerische Entwicklung.

Welche Gemeinsamkeiten haben Kubismus und Flowismus?

Beide lösen sich von einer rein naturgetreuen Darstellung. Proportionen, Perspektiven, Farben und Formen dürfen verändert werden, und das Bild kann seine eigene Wirklichkeit entwickeln. Unterschiedlich ist vor allem, wie diese Freiheit eingesetzt wird.

Ist Flowismus eine Form des Kubismus?

Nein. Flowismus ist keine Form des Kubismus. Bestimmte Freiheiten kubistischer Formensprache gehören zu meinen künstlerischen Einflüssen, im Flowismus stehen jedoch fließende Linien, Rhythmus, Verbindung und Bewegung im Mittelpunkt. Auch der Jugendstil und meine eigene Entwicklung haben diese Bildsprache wesentlich geprägt.

Ist Flowismus eine historische Kunstrichtung?

Nein. Flowismus ist die Bezeichnung, die ich für meine eigene zeitgenössische Bildsprache entwickelt habe. Im Mittelpunkt stehen für mich fließende Linien, rhythmische Verbindungen und die Idee, dass einzelne Elemente innerhalb eines Bildes Teil eines größeren Zusammenhangs werden.


Mehr über meine künstlerische Entwicklung

Der Vergleich zwischen Kubismus und Flowismus erklärt die formalen Unterschiede. Hinter meiner eigenen Entwicklung steckt jedoch auch eine persönliche Geschichte.

Wie meine frühe Begegnung mit dem Kubismus diesen Weg geprägt hat, erzähle ich hier:

 ➤ Wie mich Kubismus inspiriert hat – Von Picasso zu meinem Flowismus

Wenn dich dagegen besonders meine weiblichen Symbolfiguren und die Verbindung zu kubistischen Formen interessieren:

 ➤ Kubistische Frauenbilder – moderne Frauenporträts

Und wenn du sehen möchtest, wie diese Gedanken heute in meinen Originalen weiterleben:

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